Samstag, 25. Mai 2013

,,......

Als ich diesen Abend nach Hause kam und meine
Frau das Abendbrot serviert hatte, nahm ich ihre Hand
und sagte
ihr, dass ich ihr etwas mitteilen müsse. Sie
setzte sich hin und aß schweigend. Und ich sah
wieder die Angst in ihren Augen.

Auf einmal war ich wie versteinert, ich konnte meinen
Mund nicht mehr öffnen. Aber ich musste ihr sagen,
was ich denke: Ich möchte mich scheiden lassen. Sie
wurde nicht aufbrausend und regte sich über meine
Worte nicht auf, sondern fragte mich leise nach dem
Grund dafür.

Ich vermied eine Antwort auf die Frage. Das
verärgerte sie. Sie schmiss ihr Besteck umher und
schrie mich an, dass ich kein Mann sei. In dieser
Nacht redeten wir nicht mehr miteinander. Sie weinte
die ganze Nacht. Ich wusste, dass sie herausfinden
will, was mit unserer Ehe passiert ist, aber ich konnte ihr keine zufrieden stellende Antwort geben: Ich habe
mich in Jane verliebt. Meine Frau liebte ich nicht
mehr.

Mit einem tiefen Gefühl der Schuld entwarf ich einen
Ehevertrag in dem ich ihr unser Haus, unser Auto und
30% von unserer Firma anbot. Sie schaute ihn sich
kurz an und zerriss ihn anschließend. Die Frau, mit
der ich zehn Jahre meines Lebens verbracht habe,
wurde mir fremd. Mir tat es um ihre Zeit und ihre Energie leid, die sie mit mir verschwendet hatte, aber
ich konnte nicht mehr zurück, dafür liebte ich Jane zu
stark. Schließlich brach sie vor meinen Augen laut in
Tränen aus, das war die Reaktion, die ich erwartet
hatte. Sie weinen zu sehen brachte mir irgendwie ein
Gefühl der Erleichterung. Schon seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mich scheiden zu
lassen, und ich war regelrecht besessen von dem
Gedanken. Nun wurde das Gefühl nochmals stärker
und klarer, dass es die richtige Entscheidung ist.

Am nächsten Tag kam ich spät nach Hause und sah
sie schreibend am Tisch sitzen. Ich war sehr müde an
dem Abend und so ging ich ohne Abendbrot zu essen
direkt ins Bett. Die vielen Stunden mit Jane haben an
meinen Kräften gezehrt. Ich wachte kurz auf und sah
sie immer noch schreibend am Tisch sitzen. Das war mir aber egal und so drehte ich mich um und war
sofort wieder eingeschlafen.

Am nächsten Morgen hat sie mir ihre Forderungen für
eine Scheidung mitgeteilt: Sie verlangt gar nichts von
mir, möchte jedoch einen Monat Zeit bevor wir unsere
Scheidung bekannt geben. Sie möchte, dass wir
einen Monat ein normales Leben leben und so tun, als
wäre nichts geschehen. Ihre Gründe dafür waren einfach: Unser Sohn schreibt in einem Monat seine
Klassenarbeiten und sie möchte ihn mit unserer
kaputten Ehe dabei nicht belasten.

Das konnte ich akzeptieren. Aber es ging noch weiter:
Sie wollte, dass ich mich daran erinnere, wie ich sie
am Tag unserer Hochzeit über die Türschwelle
getragen habe. Sie wollte, dass ich sie jeden Morgen
aus unserem Schlafzimmer bis zur Wohnungstür
trage. Ich dachte, dass sie nun total verrückt wird. Damit unsere letzten Tage aber so angenehm wie
möglich wurden, willigte ich ein.

Später erzählte ich Jane von den Bedingungen, die
meine Frau gestellt hatte. Sie lachte sie laut aus und
sagte, dass es absurd sei. "Egal was für Tricks sie
anwende, sie muss die Scheidung akzeptieren" sagte
sie höhnisch.

Nachdem ich meiner Frau mitgeteilt hatte, dass ich
mich scheiden lassen will, hatten wir keinerlei
Körperkontakt mehr. So ist es kein Wunder, dass es
am ersten Tag ein ungewohntes Gefühl war, als ich
sie hinaus trug. Unser Sohn stand hinter uns und
applaudierte. "Papa hält Mama im Arm" freute er sich. Seine Worte taten mir weh. Vom Schlafzimmer durch
das Wohnzimmer bis zur Wohnungstür - ich ging über
10 Meter mit ihr in meinem Arm. Sie schloss langsam
ihre Augen und flüsterte mir zu: "Bitte sag unserem
Sohn nichts über unsere Scheidung". Ich nickte und
ein bedrückendes Gefühl überkam mich. Ich setzte sie draußen vor der Tür ab. Sie ging zur
Bushaltestelle, um dort auf den Bus zu warten, der
sie zu ihrer Arbeit bringt. Ich fuhr alleine in mein Büro.

Am zweiten Tag fiel uns alles viel leichter. Sie lehnte
ihren Kopf an meine Brust. Ich konnte den Geruch
ihrer Bluse riechen. Mir wurde klar, dass ich diese
Frau für eine lange Zeit nicht mehr richtig angesehen
hatte. Mir wurde klar, dass sie nicht mehr so jung wie
bei unserer Hochzeit war. Ich sah kleine Falten in ihrem Gesicht und auch die ersten kleinen grauen
Haare. Unsere Ehe ging an ihr nicht spurlos vorüber.
Für eine Minute habe ich mir die Frage gestellt, was
ich ihr damit angetan habe.

Als ich sie am vierten Tag auf den Arm nahm, merkte
ich, dass ein Gefühl der Vertrautheit wieder aufkam.
Dies war die Frau, die mir zehn Jahre ihres Lebens
geschenkt hatte.
Am fünften Tag fiel mir auf, dass die Vertrautheit
weiter zunahm. Ich erzählte Jane nichts davon. Je weiter der Monat dahin ging, desto leichter fiel es
mir, sie zu tragen. Vielleicht machte mich tägliche
Training stärker.

Eines morgens sah ich ihr dabei zu, wie sie überlegte,
was sie anziehen soll. Sie probierte einige
Kleidungsstücke aus, konnte sich aber nicht
entscheiden. Dann sagte sie seufzend: "Alle
Kleidungsstücke werden immer größer". Plötzlich
merkte ich, dass sie viel dünner geworden war. Das war also der Grund dafür, dass mir das Tragen immer
leichter fiel!

Auf einmal traf es mich wie ein Schlag: Sie trug so
viel Schmerz und Bitterkeit in ihrem Herzen!
Unterbewusst streichelte ich ihren Kopf.

In diesem Moment kam unser Sohn und sagte:
"Papa, es ist Zeit, du musst Mama aus dem Zimmer
tragen!". Es wurde ein wichtiger Teil seines Lebens,
zu sehen, wie Papa Mama aus dem Zimmer trug.
Meine Frau sagte unserem Sohn, dass er näher
kommen solle. Als er das tat, nahm sie ihn fest in den Arm. Ich drehte meinen Kopf weg, weil ich Angst
hatte, meine Meinung noch in letzter Minute zu
ändern.
Ich nahm sie dann in meinen Arm und trug sie aus
dem Schlafzimmer durch das Wohnzimmer in den
Flur. Ihre Hand lag leicht an meinem Hals. Ich hatte sie fest im Arm. Es war so wie an dem Tag unserer
Hochzeit.

Ich machte mir Sorgen, weil sie immer weniger wog.
Als ich sie am letzten Tag auf dem Arm hatte, konnte
ich mich kaum bewegen. Unser Sohn war schon in
der Schule. Ich hielt sie fest und sagte ihr, dass mir
gar nicht aufgefallen war, dass in unserem Leben die
Intimität fehlt. Ich fuhr zu meinem Büro und sprang aus dem Auto, ohne es abzuschließen - dafür war
keine Zeit. Ich hatte Angst, dass jede Verzögerung
mich umstimmen könnte. Ich rannte die Treppe hoch.
Als ich oben ankam, öffnete Jane die Tür. "Es tut mir
leid, aber ich will mich nicht mehr scheiden lassen"
sagte ich ihr.

Sie blickte mich erstaunt an und fasste mir an die
Stirn. "Hast du Fieber?!" fragte sie. Ich nahm ihre
Hand von meiner Stirn und sagte: "Es tut mir leid,
Jane, ich will mich nicht mehr scheiden lassen. Unser
Eheleben war vermutlich deswegen so eintönig, weil
sie und ich uns nicht zu schätzen wussten, und nicht weil wir uns nicht mehr lieben! Jetzt erst wird mir klar,
dass ich damals, als ich sie an unserem Hochzeitstag
über die Türschwelle getragen habe, die Treue
geschworen habe, bis der Tod uns scheidet".
Plötzlich schien Jane aufzuwachen. Sie gab mir eine
schallende Ohrfeige, knallte die Tür zu und brach in Tränen aus. Ich lief hinunter und zu dem
Blumenladen, der auf meinem Weg lag. Dort
angekommen bestellte ich einen Strauß für meine
Frau. Die Verkäuferin fragte mich, was sie auf die
Karte schreiben soll. Ich lächelte und schrieb: Ich
werde dich jeden Morgen über die Schwelle tragen, bis der Tod uns scheidet.

Als ich an diesem Nachmittag zu Hause ankam, hatte
ich ein Lächeln auf den Lippen und einen Strauß
Blumen in der Hand. Ich rannte die Treppen nach
oben und fand meine Frau im Bett - tot. Meine Frau
hatte seit Monaten gegen Krebs gekämpft und ich war
zu viel mit Jane beschäftigt, um das überhaupt nur mitzubekommen. Sie wusste, dass sie bald sterben
würde und wollte mich vor einem bewahren: Den
negativen Gefühlen unseres Sohnes mir gegenüber.
Wenigstens in den Augen meines Sohnes bin ich der
liebevolle Ehemann geblieben.

Es sind die kleinen Dinge in einer Beziehung, die
wirklich wichtig sind. Es ist keine Villa, ein Auto oder
Berge von Geld. Diese Dinge können zwar das Leben
bereichern, aber sind niemals der Ursprung des
Glücks.

Also nimm dir die Zeit und tu für deine Partnerschaft
die Dinge, die eine solche Ausmachen. Es sind die
kleinen Aufmerksamkeiten, die für Geborgenheit und
Nähe sorgen.

Lebe eine glückliche Partnerschaft!

Wenn du dies nicht teilst, passiert dir gar nichts.

Tust du es doch, wirst du damit vielleicht eine Ehe
retten. Viele Leben scheitern daran, dass die Leute
nicht erkennen, dass sie kurz vor dem Ziel aufgeben. ♥

Freitag, 24. Mai 2013

All these rides in my yard, you'll think its a carnival.


Alle Jahre wieder..na gut jedes Jahr kommt der Karneval in die Stadt.
Die Rede ist von dem Karneval der Kulturen.
Farbenfroh ziehen am Sonntag des Karnevals lustige, kulturell ausgeglichene Menschen und Wagen durch die Stadt.Auch dieses Jahr war ich mit meinen Freunden dabei und wir hatten wirklich viel Glück mit dem Wetter. Bei 27 Grad und viel Sonnenschein haben wir mit den Berlinern und den bunten Menschen gefeiert. :) Bis zum Abend hin war es wunderschön warm und dann zogen auch schon die ersten Kältewellen an Land.
Aber nichtsdestotrotz hatten wir einen wunderschönen Tag und ich will euch meine Erlebnisse nicht vorenthalten. :)
 








 

Dienstag, 21. Mai 2013

PreisträgerInnen des Design-Wettbewerbs

Hey hey ihr Lieben,


an bei der Link zu einem Designwettberwerb vom Goethe Institut bei welchem ich teilgenommen habe. :)

http://www.goethe.de/ins/uz/prj/glm/wet/dsg/deindex.htm


Donnerstag, 9. Mai 2013

Fathers

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.
 
Wilhelm Busch

Ich wünsche also allen Männern, die aus reinem herzen Vater sind und für ihre Kinder ein Leben lang da sind, einen wunderschönen Tag. Geniesst es auch mal verwöhnt zu werden!


Dienstag, 30. April 2013

Check it out!

Der letzte Beitrag von mir ist nun offizielle auf einem großen Blog veröffentlich worden *freu freu freu*

Schaut mal vorbei

http://www.mitteschoen.com/2013/04/29/aquaponik-fische-auf-dem-dach/

Eigentlich war es eine Stundenaufgabe in der Uni und das Beste sollte eben veröffentlicht werden. :)
Nun bin ich so in dem Thema drinne, dass gerne aus meinen Aquarien gerne auch ein Aquaponic bauen würde.

So sah das ganze vor nem Jahr aus


Würdet ihr eine Doku dazu sehen wollen ?

Freitag, 26. April 2013

Grüne Dächer über Berlin


Stell dir mal vor du züchtest deinen eigenen Sushifisch auf deinem Dach und das mitten in Berlin!
Sie wachsen von Kleinauf in einem schönen Ökosystem auf mit einem Erdbeerdach über dem Wasser.
Denn das aktuellste Thema ist Aquaponik. Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Wasser- und Nährstoffkreislauf, welcher in automatisierten Abläufen bewirtschaftet wird.
Es ist im Grunde was ganz Einfaches. Man verbindet die Aufzucht von Fischen in Aquakultur und der Kultivierung von Nutzpflanzen in Hydrokultur.
Die Fische werden entweder in verschiedenen Behältern oder in offenen Teichen gezüchtet und je nachdem wie die klimatischen Verhältnisse vor Ort sind, können verschiedene Fischarten gezüchtet werden.
Die am meisten gezüchteten Fische sind Buntbarsche, Bachforellen (Salmo trutta) und
Regenbogenforellen, da diese zu den schnell wachsenden und unkomplizierten Speisefischarten zählen.
Zweiter Bestandteil des Aquaponiksytems ist die Pflanzenzucht, welche ganz ohne chemische Düngemittel funktioniert. Die Nutzpflanzen wachsen in Behältern, welche sich Growbeds nennen (aus dem eng. to grow = wachsen, bed = Bett oder auf in diesem Falle Beet) und das Substrat besteht meistens entweder aus Kies oder Blähton. Periodisch werden die Growbeds mit dem nährstoffreichen Wasser aus den Fischtanks geflutet, welches dann wiederum danach wieder in die Fischtanks zurückgeführt wird.
Es existieren mittlerweile auf der ganzen Welt aquapinische Systeme und das in verschiedenen Größen.Von begrünten Dächern mit Fischtanks bis hin zu kommerziell genutzen Großanlagen. Sie sind nicht nur eine Lösung für Indutrieländer, sondern auch eine helfende Hand für Entwicklungsländer.
Wer nicht den Platz für eine kleine Forellenzucht allá Aqaponics hat, der kann sich das ganze in Miniaturformat für die eigenen vier Wände anschaffen. Die Idee von einem kleinen Aquaponic für zu Hause hatten die zwei Jungs Nikhil und Alejandro aus Oakland (Canada).
Bei kikstarter.com stellten sie sich mit einem Video vor.
Ihr Aquaponic besteht aus einem kleinem Aquarium, welches als Deckel eine kleine Fläche für verschiedene Kräuter und Kleingemüse anbietet. Die Anbaufläche reicht für Babbybohnen, Basilikum, Thymian, Babyspinat, Oregano, Minze oder Kresse.
Die Wahl der Fische ist euch überlassen. Im Projekt der beiden ist ein Kampffisch zu sehen. Beachtet bitte dabei, dass auch kleine Fische Lebewesen sind und Bedürfnisse haben.Informiert euch am Besten, welche Fische dafür geeignet sind und wie viele ihr davon in dem Becken halten könnt. Denn nur zufriedene Fische leben auch lange genug um euch mit eurem grünen Garten zu helfen.
Ich hoffe ihr habt nun genug Infos um auch einen kleinen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten.


http://www.kickstarter.com/projects/2142509221/home-aquaponics-kit-self-cleaning-fish-tank-that-g
Liebe Grüße

Erandhi Piyadigamage

Dienstag, 16. April 2013

The way to get started is to quit talking and begin doing

 Hey ihr Lieben,

nun kam endlich die Sonne raus und die Wärme lies auch nich auf sich warten.
Da ich euch selten Outfit Fotos gezeigt habe, dachte ich mir, dass es endlich Zeit wurde.
Das Kleid habe ich vor nem Jahr bei H&M gekauft, weil es mir von den Farben her super gefallen hat. Wenn ich mich nicht irre war es auchvon der grünen Linie von H&M. :)
Ich hoffe die Fotos gefallen euch ;)